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Tausendherzer

  • Autorenbild: Marie Volk
    Marie Volk
  • 3. Aug. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Ich bin einsam,

so wie ich hierher kam.

Hunderttausend Seelen,

die mich fressen

in nur einer Nacht.


Einsiedlerisch

so wie ich herkam.

Ein Regentropfen an der Fensterscheibe.

Verschwindend im Nichts,

so wie ich herkam.


Nachts halte ich meine Decke,

und morgens küsse ich sie.

Schließe meine Augen und hoffe,

es wäre jemand, der mich liebt.


Kein Gesicht vor meiner Dunkelheit,

nur Vereinsamung, die ständig schreit.


Ich bin ein Tausendherzer,

doch gibt man mir keins.

Ich bin der Mensch,

der bei dir sitzt und dein Herz heilt.


Ich bin der Kuss,

von dem du dich besser fühlst.

Aber ich bleibe auch zurück,

während du dich durch dein Herzchen wühlst.



Feurige Asche knallt wie Hagelkörner zwischen uns.

Du läufst geduckt und sorgst dich –

nein, nicht um mich.

Du sorgst dich um

die Natur,

die Tiere,

die Arbeit,

die Zukunft,


so als ob es nicht nur zwischen dir und mir

aschigen Feuerregen gäbe.

Und es ist besser so.


Tausendherzer bleiben einsam.

Tausendherzer brennen schneller.


Und ich fange auch Feuer,

und ich brenne nieder,

und ich bleibe einsam.

Doch es ist besser so.

 
 
 

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