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Geschenke

  • Autorenbild: Marie Volk
    Marie Volk
  • 3. Aug. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Ich schenk dir einen Schritt

Bitte geh ihn auf mich zu.

Hab Angst, dass ich nie wieder küss.

Meine Arme fallen, doch find ich keine Ruh.



Ich schenk dir meine Hand

Bitte reiß sie nicht ab, sondern halte sie.

Denn ohne fiel es mir schwer,

unsere Lasten hinter mir her zu ziehen.


Ich schenk dir meine Lippen

Ich verstehe, wenn du sie nicht willst.

Ich schenk dir jede Träne,

die seit dir hinunterfällt.


Ich hasse Gefühle, denn man kann sie verletzen, und ich hasse Worte, denn man kann sie brechen. Ich liebe Umarmungen, doch ich lasse sie nicht zu. Ich wäre gerne ein Kind geblieben, denn da pusten die Leute den Schmerz und das Leid weg, als wäre es gar nichts – sind sich einig, dass es vorbeigeht.


Mittlerweile wird mir oft gesagt, dass ich am Leben vorbeilebe, und das ist schwer zu hören, weil ich mich hier immer noch einlebe. Es ist kein Heimweh, dafür müsste ich das Gefühl von Zuhause kennen, und es ist kein Fernweh, weil ich vor unbekannten Dingen wegrenn.

Es ist kompliziert – doch nicht wie auf Facebook.


Es ist schwierig und speziell, schwer zu erklären, und vor allem ist das Spezielle daran schwer zu erklären, weil mir das sowieso keiner glaubt – und nur deshalb sage ich...


Ich schenk dir einen Schritt

Bitte geh ihn auf mich zu.

Hab Angst, dass ich nie wieder küss.

Meine Arme fallen, und meine Augen fallen zu.

 
 
 

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mayolouv@gmail.com

Instagram: heymarylouv

Gib niemals deine Träume auf

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